Black Friday im Rechenzentrum: So bereitet sich die IT vor

Vermutlich werdet ihr momentan auch auf allen Online-Plattformen über den bald bevorstehenden Black Friday und die großen Rabattaktionen, die es an diesem Tag geben wird, informiert.
Aber wie müssen sich eCommerce Unternehmen, Internet-Service-Provider sowie ein Rechenzentrum auf den Tag vorbereiten?
In diesem Artikel geben wir euch einige Einblicke, warum die EMC Home of Data als Colocation-Rechenzentrum den Black Friday schon in ihrer Jahresplanung berücksichtigt.
Zunächst aber:

Was ist eigentlich der Black Friday?

Nach dem amerikanischen Trend findet der Black Friday am Tag nach Thanksgiving statt – dieses Jahr also am 24. November –, da viele Einzelhändler in den USA die Menschen am Tag nach Thanksgiving wieder in ihre Geschäfte locken wollten.
Das Event wird vom Cyber Monday begleitet, der am darauffolgenden Montag stattfindet und einst das Online-Äquivalent zum Black Friday war.

Mittlerweile werben viele eCommerce Unternehmen nicht nur am Black Friday selbst, sondern die ganze Woche über mit zum Teil massiven Preissenkungen und Rabatten. So wird der Black Friday in vielen Fall zur kompletten Cyber- oder Black Week.

2006 soll das große Tech-Unternehmen Apple das Shopping-Event nach Deutschland gebracht haben. Anders als in den USA finden die Rabattaktionen hierzulande aber hauptsächlich online statt.

Die Aktionstage gelten als die umsatzstärkste Zeit im Jahr. Die Verkaufszahlen bestätigen das eindringlich: innerhalb der ersten Stunde am Black Friday des Jahres 2022 stiegen die Verkäufe um ganze 606% im Vergleich zu einem herkömmlichen durchschnittlichen Verkaufstag an.

Das klingt nach einer aufregenden Zeit für Mitarbeiter, um dem Ansturm gerecht zu werden!
Für den Handel und die IT gilt hier: Vorbereitung ist alles!

Steigende Verkaufszahlen bedeuten: steigender Traffic für den eCommerce

So schön es für den Handel auch ist, große schwarze Zahlen zu schreiben – die vermehrte Anfrage kann auch zu Herausforderungen führen, die schon im Vorfeld bedacht werden müssen.

Die IT-Infrastruktur ist dabei nicht weniger relevant als die Verkaufsplattform per se.

Was man vermutlich nicht auf dem Schirm hat: Im eCommerce liegt der Fokus nicht nur auf vorbereitenden Marketingaktionen und ausgefeilten Rabattangeboten, auf dem Wareneinkauf oder der zusätzlichen Personalbereitstellung. Die Aktionstage stellen auch Ansprüche an die Technik, denn eines ist sicher: ein „schwarzes Szenario“ muss am Black Friday unbedingt vermieden werden.

Mehr Visits, mehr Traffic, mehr Klicks, mehr Kaufabschlüsse und dynamischer Content, der Sonderangebote und Preisänderungen in Echtzeit aktualisiert. Die Website dahingehend zu analysieren und zu optimieren ist sicherlich eine gute Idee.

Doch was neben all dem nicht unter den Tisch fallen darf: es wird auch um einiges mehr Serverleistung benötigt.

So bereitet sich Internet-Service-Provider InterNetX vor

Große eCommerce-Unternehmen kümmern sich in einigen Fällen sogar noch selbst um die Wartung ihrer Technik. Ein Großteil der Anbieter setzt dabei allerdings auf externe Spezialisten.

Damit die Websites von eCommerce-Unternehmen dem Ansturm standhalten können, sind also auch Internet-Service-Provider gefragt – wie unser Kunde InterNetX beispielsweise der seine Services seit vielen Jahren auf den Flächen unseres Rechenzentrums-Campus anbietet. Kilian Ries, Team Lead Operations bei InterNetX erklärt, wie sich sein Unternehmen auf den großen Tag vorbereitet.

„Um zusätzliche Kapazitäts-Reserven auf den Servern zu schaffen, empfehlen wir all unseren Kunden, den statischen Content entsprechend über ein Content Delivery Network (CDN) zu verteilen,“ so Kilian Ries. „Als weitere Lösungen, um temporär mehr Leistung für mehr Webtraffic zur Verfügung zu stellen, wären Hybrid Cloud und Temporäre Skalierung, z.B. mit Kubernetes, zu nennen.“



Um all das realisieren zu können und zu garantieren, dass die Websites der eCommerce Unternehmen dem erhöhten Traffic am Black Friday gerecht werden können, halten die Techniker der InterNetX jedes Jahr zum Black Friday Ressourcen in Form von Servern im Rechenzentrum von EMC Home of Data bereit.

So bereitet sich unser Rechenzentrum vor

Die EMC Home of Data ist ein sogenanntes Colocation-Rechenzentrum. Das bedeutet, dass die Server nicht durch das Rechenzentrum betrieben und gewartet werden, sondern durch ihre Kunden.

Um einwandfrei funktionieren zu können, benötigen diese Server jedoch auch ein geeignetes und sicheres Umfeld, welches die EMC Home of Data beispielsweise durch eine störungsfreie Stromzufuhr, eine optimale Kühlung und sichere Redundanzkonzepte zur Verfügung stellt.

Auch diese Technik muss regelmäßig gewartet werden.

„Auf Wunsch einiger Kunden führen wir in der Woche vor dem Black Friday keine Wartungen durch. Nach dem Motto ‚Never touch a running system‘ gehen wir dadurch auf die Ängste und Sorgen einiger Kunden ein“, erklärt Gunter Hahn, technischer Leiter der EMC Home of Data und führt weiter aus:

„Natürlich führen wir Wartungen und Tests grundsätzlich so sorgfältig durch, dass die Kunden keine Sorgen haben müssen, dass danach etwas nicht funktioniert. Aber wir haben auch Verständnis für die Kunden, die in der Zeit des Black Fridays besonders angespannt sind.“

Darunter fällt beispielsweise auch unser „Netzersatzanlagen-Test“, mit dem wir sechsmal jährlich prüfen, ob unsere Stromgeneratoren im Falle eines plötzlichen Stromausfalles auch wirklich zuverlässig anspringen und die Rechenzentren mit Strom versorgen können. Dieser wird also in der Regel im Monat vor dem Black Friday durchgeführt, um im Fall der Fälle auch das Einspringen der Generatoren sicherzustellen.

Bei der EMC vergeht fast keine Woche ohne Wartung. Wir stimmen den Jahreswartungsplan mit unseren Technikern und Lieferanten ab und geben ihn an unsere Kunden Anfang des Jahres weiter. Diese wartungsfreie Zeit um den Black Friday herum wird also bereits in der Jahresplanung berücksichtigt.

„Dabei merken wir natürlich im Rechenzentrum selbst nichts von dem erhöhten Zugriff auf die Serverdaten“, bemerkt Gunter Hahn. „Aber auf den Wunsch unserer Kunden machen wir das gern!“

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Wir beraten Sie gerne.

Bernhard Huter
CEO

Gerne möchten wir, das Team der EMC Home of Data und ich persönlich, Ihnen unsere Begeisterung für das Thema Rechenzentrum und Colocation vermitteln.

Sprechen Sie mich an, ich freue mich!

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