Niemand würde einer Maschine freiwillig sein Gewissen überlassen.
Aber was, wenn wir genau das längst tun – nur unter anderen Namen?
Effizienz. Automatisierung. Skalierung. Datenbasierte Entscheidungen. Optimierte Prozesse.
Wir lassen vorsortieren, bewerten, empfehlen, entscheiden und priorisieren. Und irgendwann ist die Frage vielleicht nicht einmal, ob ein Mensch die letzte Entscheidung trifft – sondern ob er überhaupt noch versteht, welche Entscheidung ihm vorgelegt wurde.
Genau hier beginnt die Night of the Networks 2026.
Ein Kinoabend über künstliche Intelligenz, Kontrolle und Abhängigkeit – und die Frage, wie viel Science-Fiction eigentlich noch in den Szenarien steckt, die Hollywood zeichnet.
23. Juni - Astor Film Lounge München
Denn Filme über KI zeigen oft Extreme: Systeme, die Menschen manipulieren. Maschinen, die über Schuld und Unschuld entscheiden. Technologien, die sich der Kontrolle ihrer Schöpfer entziehen.
Das klingt überzeichnet. Vielleicht ist es das auch. Vielleicht aber auch nicht?
Denn ein Teil davon ist längst Realität.
Wir arbeiten heute mit Systemen, die wir nicht vollständig verstehen. Wir treffen Entscheidungen auf Basis von Daten, deren Herkunft und Wege nicht immer transparent sind. Und wir bauen Unternehmen, Märkte und ganze digitale Prozesse auf Infrastrukturen auf, von denen wir abhängig sind – technisch, wirtschaftlich und strategisch.
Die Frage ist also nicht nur: Steuern wir irgendwann auf eines dieser Szenarien zu?
Sondern auch: Wie viel Kontrolle dürfen wir abgeben? Wo geben wir sie heute schon ab, ohne es wirklich zu merken?
Zur Auswahl stehen:
Für den Abend stehen drei Filme zur Auswahl, die diese Fragen auf ganz unterschiedliche Weise erzählen:
Ein junger Programmierer wird von seinem CEO in ein abgelegenes Forschungszentrum eingeladen. Dort soll er an einem Experiment teilnehmen: Er soll testen, ob eine hochentwickelte KI – in Form eines humanoiden Roboters namens Ava – wirklich Bewusstsein besitzt.
Was als wissenschaftlicher Test beginnt, wird schnell zu einem psychologischen Spiel. Ava wirkt empathisch, intelligent und zunehmend… eigenständig. Während der Programmierer glaubt, sie zu verstehen und vielleicht sogar zu schützen, verschwimmen die Grenzen zwischen Mensch und Maschine.
Eine ganz normale Frau wird plötzlich von einer allmächtigen künstlichen Intelligenz kontaktiert. Diese KI hat Zugriff auf alle Daten, Systeme und Geräte der Welt – und beobachtet die Menschheit, um zu entscheiden, ob sie gerettet oder ausgelöscht werden soll.
Interessanterweise wählt die KI sie als „Durchschnittsmensch“, um herauszufinden, ob die Menschheit es wert ist zu überleben. Sie greift dabei aktiv in ihr Leben ein – steuert Technik, beeinflusst Situationen und trifft Entscheidungen für sie.
In einer dystopischen Zukunft werden schwere Straftaten nicht mehr von Menschen beurteilt. Stattdessen entscheidet eine künstliche Intelligenz über Schuld und Unschuld – schnell, effizient und angeblich objektiv.
Eine Familie gerät in dieses System, als ein Mitglied wegen eines Mordes angeklagt wird. Doch anstatt eines klassischen Gerichtsprozesses steht die Entscheidung der Maschine im Mittelpunkt – endgültig und unumkehrbar.
Diese Filme stehen zur Auswahl – bitte gebt bei eurer Anmeldung euren Favoriten an. Der Film mit den meisten Stimmen wird gezeigt.
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Gemeinsam mit unserem Partner Megaport schlagen wir die Brücke zurück in die Realität. Wie schafft man in einer immer komplexeren, global vernetzten Infrastruktur, angetrieben durch KI und dem Wunsch nach mehr Geschwindigkeit wieder Kontrolle, Flexibilität und Handlungsfähigkeit?
Denn Kontrollverlust entsteht nicht nur durch KI. Er entsteht auch durch Abhängigkeit: von Systemen, Netzen, Plattformen, Betreibern und globalen Infrastrukturen.
Wir freuen uns auf einen Abend in Münchens nostalgischstem Kino, auf einen spannenden Film und auf den Moment danach, wenn aus Science-Fiction plötzlich sehr reale Fragen werden: Wie nah sind diese Szenarien wirklich? Wo überzeichnen sie? Und wo treffen sie vielleicht genau den wunden Punkt?
Oder wie Jonathan Frakes es formuliert hätte:
Steckt in diesen Geschichten auch Wahrheit – oder ist alles reine Fiktion?
Gerne möchten wir, das Team der EMC Home of Data und ich persönlich, Ihnen unsere Begeisterung für das Thema Rechenzentrum und Colocation vermitteln.
Sprechen Sie mich an, ich freue mich!
Elisabeth-Selbert-Str. 7 · D-80939 München
Tel.: 089 30 90 580-0 · hod@emc-homeofdata.de