ReDI-Mäusewanderung: weil wir Potenzial nutzen und Lücken schließen wollen

Die ReDI School wurde 2015 vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise in Europa 2015/2016 gegründet, um Tech-interessierten Geflüchteten und Migranten einen Zugang zu digitaler Bildung zu ermöglichen. Die Non-Profit-Organisation bringt das Potenzial, das in ihren Schüler steckt, zum Vorschein. Und sie schafft Potenzial für unsere Wirtschaft, die noch immer einem starken Fachkräftemangel im IT-Sektor gegenübersteht. Wir freuen uns, dass wir die benötigten Mäuse und Kopfhörer für das Frauenprogramm noch pünktlich zum Semesterstart auf den Weg zur ReDI School schicken konnten – als Auftakt für unsere weitere Zusammenarbeit.

Man hat erkannt, dass einerseits einiges an menschlichem Potenzial vorhanden ist und auf der anderen Seite massive Lücken am Arbeitsmarkt. Gerade in der IT-Industrie macht sich der Fachkräftemangel deutlich bemerkbar; mit über 96.000 offenen Stellen in der IT, was einer Steigerung von 12% zum Vorjahr entspricht. Es gibt junge Tech-Unternehmen und Startups, die immer auf der Suche nach klugen Köpfen sind und es gibt neue Ideen für die digitale Entwicklung am Markt, die umgesetzt werden müssen.

„Are you ReDI?“

Das Potenzial ist vorhanden. Man muss es nur nutzen. „Sind wir Ready für Digitale Integration (ReDI)?“ Das fragten sich die Gründer der ReDI School 2015, als die Flüchtlingsbewegung Länder weltweit vor große Herausforderungen gestellt hat – nicht zuletzt was die Integration in den Arbeitsmarkt angeht.

„ReDI zu sein“ - das sieht heute so aus: Durch kostenlose Kurse werden digitale Fähigkeiten vermittelt und ausgebaut – von Einsteiger-Computer-Kursen über vertiefende Trainings wie etwa zum Thema UX-Design bis hin zu tiefgreifenden Karriere-Kursen für Front-End Development, HTML & CSS u.Ä. Bewerbertrainings, Networking Events und Mentorenprogramme, die ebenfalls von der Tech-Schule organisiert werden, helfen dabei, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Mehr als 7.600 Studenten aus über 107 Nationen haben das Angebot der ReDI School genutzt. Eine Umfrage im Jahr 2020 mit 100 ReDI-Teilnehmern in Berlin gibt einen Eindruck über den Erfolg der Unternehmung. Rund 32% befinden sich im Anschluss bereits in einer Vollzeit-Anstellung, während 41% studieren oder sowohl studieren als auch einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Weitere 12% beginnen eine Ausbildung, ein Praktikum, eine Teilzeitanstellung oder starten sogar in die Selbstständigkeit.

Mittlerweile unterstützt die ReDI School viele Interessengruppen, darunter nicht nur Geflüchtete, sondern vollkommen diverse Gruppen von „'Newcomern' und Einheimischen, die keinen Zugang zu digitaler Bildung oder zu einem professionellen Netzwerk haben“ und denen der Einstieg in die IT erleichtert werden muss. Einige ReDI-Programme richten sich speziell an Kinder, andere explizit an Frauen.

Unternehmen können heute unterstützen, um die Lücken morgen zu schließen

Klar ist: für die erfolgreiche Umsetzung jedes dieser Programme braucht es auch die Unterstützung aus der Wirtschaft. Die Schüler sind nicht nur auf das technische Equipment, das finanziert werden muss, dringend angewiesen, sondern auch darauf, dass Spezialisten ihr Wissen aus ihren jeweiligen Fachbereichen weitergeben.

EMC Home of Data konnte die Schülerinnen des Frauenprogramms in diesem Jahr kurz vor Semesterstart noch mit dringend benötigten Mäusen und Kopfhörern ausstatten, nachdem wir über Münchens Zweite Bürgermeisterin, Katrin Habenschaden, auf ReDI aufmerksam geworden sind.

„Ehrlich gesagt freue ich mich besonders darüber, dass wir mit unserem Beitrag das Frauenprogramm unterstützen können. Leider sind Frauen in der IT-Branche noch immer viel zu wenig vertreten. Ich denke, dass das Interesse da ist, aber dennoch Hemmungen bestehen, sich überhaupt für IT-Kurse einzutragen, weil die IT nach wie vor stark männerdominiert ist. Dabei stehen sie ihren Kollegen in nichts nach, das sieht man immer wieder. Programme, die sich gezielt an Frauen richten, helfen, etwaige Hemmungen zu beseitigen.“, so Bernhard Huter, CEO bei EMC Home of Data.

Bereits nach unserem ersten Gespräch mit Birgit Köbl, Head of Partnership bei der ReDI School München, waren wir überzeugt davon, dass wir die Zusammenarbeit weiterführen möchten, denn sinnvoll einbringen kann sich ein Unternehmen an vielen Stellen: „Von der Unterstützung durch finanzielle Mittel und technische Ausstattung, über Job- oder Praktika-Angebote und Workshops bis hin zu Netzwerkveranstaltungen und die Vermittlung von Mentor:innen gibt es viele Möglichkeiten, unsere Projekte zu unterstützen. Davon profitieren nicht nur unsere motivierten Teilnehmenden, sondern langfristig auch die Unternehmen selbst“, erklärt Birgit Köbl.

Wer die ReDI School ebenfalls unterstützen möchte, findet hier weiterführende Informationen und die Option für Direktspenden: Support ReDI School

Wir sind „ReDI“. Seid ihr es auch?

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Bernhard Huter
CEO

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